Kurz gesagt: Der Queue-Modus merkt sich schon während des Kampfes die nächsten Metins vor und arbeitet sie danach der Reihe nach ab, statt nach jedem Stein neu zu suchen. Auf dichten Maps bringt das die meisten Steine pro Stunde. Ob eine Session dann wirklich lange läuft, entscheiden aber die Einstellungen drumherum: Tempo, Pausen, Müdigkeit und die Schutzfunktionen.
Wie der Queue-Modus arbeitet
Der Ablauf besteht aus vier Schritten, die sich ständig wiederholen:
- Zum ersten Stein laufen. Der Bot klickt den nächstgelegenen erkannten Metin an und wartet, bis dessen Lebensleiste erscheint. Erst dann gilt der Stein als angenommen.
- Vormerken während des Kampfes. Während gekämpft wird, klickt der Bot die weiteren erkannten Steine an und reiht sie ein. Diese Zeit wäre sonst ungenutzt.
- Stein tot, nächster dran. Fällt der Stein, nimmt der Bot den nächsten aus der Queue. Das Anlaufen übernimmt das Spiel selbst.
- Queue leer, neue Suche. Ist die Reihe abgearbeitet, beginnt der Bot eine neue Suche auf dem aktuellen Bild.
Der Gewinn steckt in Schritt 2. Im Normal-Modus steht der Bot nach jedem Stein still und sucht erst dann weiter. Im Queue-Modus fällt diese Pause weg.
Wann Queue besser ist als Normal
Der Queue-Modus lebt davon, dass mehrere Steine gleichzeitig sichtbar sind. Daraus folgt eine einfache Regel:
- Dichte Map, viele Steine im Bild: Queue-Modus. Hier spielt er seinen Vorsprung aus.
- Weit verteilte Steine: Normal-Modus. Wenn ohnehin immer nur ein Stein sichtbar ist, gibt es nichts vorzumerken.
- Erste Einrichtung: immer Normal-Modus. Du siehst sofort, ob die Erkennung sauber läuft, ohne dass mehrere Mechaniken gleichzeitig greifen.
Tempo, Pausen, Müdigkeit
Drei Einstellungen bestimmen, wie der Bot sich über die Zeit verhält. Sie hängen zusammen und sollten gemeinsam gedacht werden.
Geschwindigkeitsprofil
Vier Stufen legen fest, wie lange der Bot zwischen zwei Aktionen wartet: Safe ist langsam und unauffällig und für Dauerbetrieb gedacht, Normal ist der Mittelweg, Turbo ist schnell mit höherem Risiko aufzufallen, und Ultra Fast fährt die maximale Scanrate mit minimaler Wartezeit zwischen den Fenstern. Für eine Nachtsession ist Safe oder Normal die vernünftige Wahl.
Pausen
Sind Pausen aktiv, hält der Bot alle 400 bis 600 Steine für 3 bis 8 Minuten an. Beide Werte werden zufällig gezogen. Genau das ist der Punkt: Eine Pause alle exakt 500 Steine wäre selbst wieder ein Muster.
Müdigkeit
Die Müdigkeits-Simulation macht den Bot langsamer, je länger er läuft. Pro Stärkestufe sind das 7 Prozent pro Stunde, also bei Stärke 3 etwa 21 Prozent. Bei 70 Prozent ist Schluss, sonst würde er irgendwann stehen. Betroffen sind Klickabstände, Suchintervalle und das Timing beim Fensterwechsel.
Turbo plus abgeschaltete Pausen plus keine Müdigkeit ergibt einen Charakter, der zwölf Stunden lang im immer gleichen Takt klickt. Das fällt keinem Scanner auf, aber jedem Spieler, der zweimal vorbeikommt.
Was die Nacht rettet
Eine lange Session endet selten an der Erkennung. Sie endet an Kleinigkeiten:
- PM-Alarm. Kommt eine private Nachricht, stoppt der Bot und wartet auf deine Bestätigung mit ENTER. Dafür muss das PM-Symbol einmal aufgenommen sein.
- Spielerradar. Du nimmst die Farbe deines Spielerpunkts auf der Minimap auf. Taucht dort ein fremder Spieler auf, pausiert der Bot, bis das Radar wieder frei ist.
- KS-Schutz. Der Bot greift nur Steine mit voller Lebensleiste an. Damit klaut er niemandem einen Stein, an dem schon jemand kämpft. Dafür nimmst du den vollen HP-Balken auf.
- Auto-Wiederbeleben. Ohne diese Funktion liegt der Charakter nach dem ersten Tod bis zum Morgen.
Diese vier Funktionen gehören zur Premium-Version. Die kostenlose Version ist zum Ausprobieren der Erkennung gedacht und läuft einmalig 60 Minuten, danach 10 Minuten pro Programmstart.
Eine Einstellung zum Anfangen
Wer nicht lange probieren will, fährt mit dieser Kombination auf einem Privatserver meist gut:
- Geschwindigkeit Safe oder Normal
- Pausen an, Müdigkeit an mit Stärke 2 bis 3
- PM-Alarm, Radar, KS-Schutz und Auto-Wiederbeleben an
- Queue-Modus erst einschalten, wenn die Erkennung im Normal-Modus sauber läuft
Wie die Erkennung überhaupt funktioniert, steht in So arbeitet BeaTzVision intern. Die Einrichtung Schritt für Schritt zeigt der Farmbot-Guide. Und wenn gar nichts erkannt wird, hilft die Fehlersuche.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Normal- und Queue-Modus?
Wie oft macht der Bot Pausen?
Was bringt die Müdigkeits-Simulation?
Läuft der Bot über Nacht durch?
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