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Queue-Modus und lange Sessions
richtig einstellen

· 7 Min. Lesezeit · BeaTzTools

Kurz gesagt: Der Queue-Modus merkt sich schon während des Kampfes die nächsten Metins vor und arbeitet sie danach der Reihe nach ab, statt nach jedem Stein neu zu suchen. Auf dichten Maps bringt das die meisten Steine pro Stunde. Ob eine Session dann wirklich lange läuft, entscheiden aber die Einstellungen drumherum: Tempo, Pausen, Müdigkeit und die Schutzfunktionen.

In diesem Artikel
  1. Wie der Queue-Modus arbeitet
  2. Wann Queue besser ist als Normal
  3. Tempo, Pausen, Müdigkeit
  4. Was die Nacht rettet
  5. Eine Einstellung zum Anfangen

Wie der Queue-Modus arbeitet

Der Ablauf besteht aus vier Schritten, die sich ständig wiederholen:

  1. Zum ersten Stein laufen. Der Bot klickt den nächstgelegenen erkannten Metin an und wartet, bis dessen Lebensleiste erscheint. Erst dann gilt der Stein als angenommen.
  2. Vormerken während des Kampfes. Während gekämpft wird, klickt der Bot die weiteren erkannten Steine an und reiht sie ein. Diese Zeit wäre sonst ungenutzt.
  3. Stein tot, nächster dran. Fällt der Stein, nimmt der Bot den nächsten aus der Queue. Das Anlaufen übernimmt das Spiel selbst.
  4. Queue leer, neue Suche. Ist die Reihe abgearbeitet, beginnt der Bot eine neue Suche auf dem aktuellen Bild.

Der Gewinn steckt in Schritt 2. Im Normal-Modus steht der Bot nach jedem Stein still und sucht erst dann weiter. Im Queue-Modus fällt diese Pause weg.

Wann Queue besser ist als Normal

Der Queue-Modus lebt davon, dass mehrere Steine gleichzeitig sichtbar sind. Daraus folgt eine einfache Regel:

Tempo, Pausen, Müdigkeit

Drei Einstellungen bestimmen, wie der Bot sich über die Zeit verhält. Sie hängen zusammen und sollten gemeinsam gedacht werden.

Geschwindigkeitsprofil

Vier Stufen legen fest, wie lange der Bot zwischen zwei Aktionen wartet: Safe ist langsam und unauffällig und für Dauerbetrieb gedacht, Normal ist der Mittelweg, Turbo ist schnell mit höherem Risiko aufzufallen, und Ultra Fast fährt die maximale Scanrate mit minimaler Wartezeit zwischen den Fenstern. Für eine Nachtsession ist Safe oder Normal die vernünftige Wahl.

Pausen

Sind Pausen aktiv, hält der Bot alle 400 bis 600 Steine für 3 bis 8 Minuten an. Beide Werte werden zufällig gezogen. Genau das ist der Punkt: Eine Pause alle exakt 500 Steine wäre selbst wieder ein Muster.

Müdigkeit

Die Müdigkeits-Simulation macht den Bot langsamer, je länger er läuft. Pro Stärkestufe sind das 7 Prozent pro Stunde, also bei Stärke 3 etwa 21 Prozent. Bei 70 Prozent ist Schluss, sonst würde er irgendwann stehen. Betroffen sind Klickabstände, Suchintervalle und das Timing beim Fensterwechsel.

Warum das zusammengehört

Turbo plus abgeschaltete Pausen plus keine Müdigkeit ergibt einen Charakter, der zwölf Stunden lang im immer gleichen Takt klickt. Das fällt keinem Scanner auf, aber jedem Spieler, der zweimal vorbeikommt.

Was die Nacht rettet

Eine lange Session endet selten an der Erkennung. Sie endet an Kleinigkeiten:

Diese vier Funktionen gehören zur Premium-Version. Die kostenlose Version ist zum Ausprobieren der Erkennung gedacht und läuft einmalig 60 Minuten, danach 10 Minuten pro Programmstart.

Eine Einstellung zum Anfangen

Wer nicht lange probieren will, fährt mit dieser Kombination auf einem Privatserver meist gut:

Wie die Erkennung überhaupt funktioniert, steht in So arbeitet BeaTzVision intern. Die Einrichtung Schritt für Schritt zeigt der Farmbot-Guide. Und wenn gar nichts erkannt wird, hilft die Fehlersuche.


Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Normal- und Queue-Modus?
Im Normal-Modus sucht der Bot nach jedem Stein neu. Im Queue-Modus merkt er sich während des Kampfes schon die nächsten Steine vor und arbeitet sie danach der Reihe nach ab. Auf dichten Maps bringt das spürbar mehr Steine pro Stunde.
Wie oft macht der Bot Pausen?
Mit aktivierten Pausen legt er alle 400 bis 600 Steine eine zufällige Pause von 3 bis 8 Minuten ein. Beides wird ausgewürfelt, damit kein festes Muster entsteht.
Was bringt die Müdigkeits-Simulation?
Der Bot wird mit jeder Stunde langsamer, so wie ein Mensch. Bei Stärke 3 sind das etwa 21 Prozent pro Stunde, gedeckelt bei 70 Prozent. Das betrifft Klickabstände, Suchintervalle und das Timing beim Fensterwechsel.
Läuft der Bot über Nacht durch?
Technisch ja. Ob er die Nacht übersteht, hängt an drei Dingen: Inventar, Tod und Störungen. Auto-Wiederbeleben, PM-Alarm und Radar fangen den Rest ab. Alle drei sind Premium-Funktionen.

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